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Alltags Tipps für Seelze

Richtige Körperpflege im Herbst

1. Reichhaltig pflegen
Sinken die Temperaturen, reagieren als erstes die Talgdrüsen. Sie produzieren den natürlichen Fettfilm, der unsere Haut vor äußeren Einflüssen schützt. Je kälter es draußen ist, desto weniger Fett wird produziert. Die Folge: Die natürliche Schutzbarriere wird durchlässig, die Haut trocknet aus. Setzt bei eurer Nachtpflege also ruhig schon wieder auf Gesichtscremes, die neben feuchtigkeitsspendenden auch rückfettende Substanzen wie Urea, Nachtkerzenöl oder Sheabutter beinhalten. Bei der Tagespflege könnt ihr dagegen bei reiner Feuchtigkeitspflege bleiben. Sorgt außerdem für genug Feuchtigkeit von innen. Trinkt genug, also mindestens zwei Liter Wasser pro Tag.

2. Masken und ein Serum als Extra-Schutz
Gegen Spannungsgefühle und Trockenheitsfältchen, besonders nach dem Urlaub, empfehlen Dermatologen in der Übergangszeit ein hochkonzentriertes Serum als Extraportion Feuchtigkeit unter der Tagescreme aufgetragen. Zusätzlich können ihr eure Haut zwei Mal wöchentlich mit einer Feuchtigkeitsmaske pflegen. Lasst die Textur ruhig über Nacht einwirken, denn in der Ruhephase kann unsere Haut Wirkstoffe am besten aufnehmen. Und keine Angst, die meisten Masken ziehen rasch ein und hinterlassen keine Spuren auf Ihrem Kopfkissen.

3. Enzympeelings auftragen
Oft ist unsere Haut im Herbst fahl. Der Grund: Die Urlaubsbräune schuppt sich nach und nach runter und hinterlässt so einen Grauschleier auf der Haut. Um diesen loszuwerden hilft ein Enzympeeling. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen sanfter als herkömmliche Peelings und lässt den Teint klarer wirken.

4. Vor der Sonne schützen
Denkt an einen ausreichenden UV-Schutz . Zwar brauchen Sie bei aktuellen 19 Grad jetzt nicht mehr unbedingt LSF 50, aber auch in der Übergangszeit solltet ihr eure Haut bei langen Spaziergängen oder Sport im Freien vor der Sonne schützen, mit mindestens LSF 15.

5. Den Körper nicht vergessen
Die Haut an den Schienbeinen und Ellbogen leidet oft unter besonders trockener, schuppiger und juckender Haut. Der Grund: An diesen Stellen sitzen weniger Talgdrüsen. Abhilfe schaffen Pflegeprodukte mit Panthenol. Unser Tipp: Mischt doch einfach ein paar Tropfen Körperöl in eure herkömmliche Bodylotion.

6. Hände eincremen!
Besonders empfindlich auf Temperaturstürze reagiert die Haut an den Händen. Auch sie besitzt nur wenige Talgdrüsen, ist oft in Kontakt mit der trockenen, kalten Luft und wird ständig beansprucht. Hier hilft nur eins: Eincremen. Gerade in der Übergangszeit macht es Sinn, morgens zu Handcremes mit UV-Schutz zu greifen. Das pflegt und schützt vor Pigmentstörungen, sogenannten „Altersflecken“, die man leider zuerst an den Händen sieht.

7. Lipbalm einpacken
Weil sich die Lippen nicht mit warmer Kleidung schützen lassen und ihre Haut sehr dünn ist, verdienen sie bei kälteren Temperaturen besondere Zuwendung. Spätestens ab jetzt solltet ihr immer einen Lippenbalsam eingesteckt haben. Ideal sind pflegenden Wirkstoffe wie Bienen- oder Palmwachs. Ihr verhindert, dass eure Lippen rau und spröde werden.

8. Lieber duschen als baden
Achtet darauf, dass ihr nicht zu heiß und zu lange duscht und hebt euch ausgedehnte Wannenbäder für den Winter auf. Dabei werden die natürlichen Lipide von der Haut gespült, sie trocknet schneller aus, schuppt sich – und auch die Urlaubsbräune ist schneller dahin. Rückfettende Duschlotionen oder Duschöle sorgen dafür, dass sie schön geschmeidig bleibt.

9. Haare auf Kur schicken
Auch unsere Haare brauchen jetzt ein paar extra Streicheleinheiten. Denn UV-Licht, Chlor- und Salzwasser haben sie bereits ausgetrocknet, zusehends kühle Temperaturen setzen ihnen zusätzlich zu. Die Folge: Das Haar ist stumpf und glanzlos. Haarmasken sind deswegen ein Muss. Lasst mindestens einmal pro Woche mindestens fünf Minuten eine Kur-Packung in Längen und Spitzen einwirken. Conditioner nach jeder Haarwäsche ist jetzt sowieso ein Muss.

10. Spitzenpflege
Trockene Spitzen lassen sich optimal mit Haarölen weich und geschmeidig pflegen. Haaröl entweder vor dem Haarwaschen großzügig auftragen – und dann auswaschen oder danach in die handtuchtrockenen Spitzen einarbeiten. Dennoch gilt: Bei starkem Spliss hilft nur noch der Gang zum Friseur.

(GCN)

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